Herbst 2011: Wagenbewohner_innen auf einem Privatgelände im Stadtteil Vauban.

Eine Bewohnerin erinnert sich:

“Der Grundstücksbesitzer bekam mehrere Anrufe von verschiedenen Ämtern, inkl. Stadtverwaltung und Polizei.

2011Ihm wurde damit gedroht, dass es evtl. Probleme mit der Baugenehmigung für sein bevorstehendes Projekt geben könne; dass er Ärger mit dem Umweltamt bekommen könne; und dass er sich nicht von den Wagenbewohnern umgarnen lassen soll („Die gehen doch niemals zum vereinbarten Termin wieder vom Gelände“ und „dass ihm in diesem Fall nicht garantiert werden kann, dass die Kosten für eine polizeiliche Räumung übernommen werden könnten“. Danach wurde ihm noch im Detail vorgerechnet, was eine solche Räumung kosten würde).

Die ganzen Anrufe gingen auf seinem privaten Telefon ein, auch abends beim Abendessen mit seiner Familie. Er war sehr verunsichert, da er uns ja nur helfen wollte. Er konnte beruhigt werden und liess uns noch für ein paar Wochen auf seinem Gelände; wir zogen dann zum vereinbarten Termin ab.”

Eine Liste weitere Versuche, ein privates Gelände anzumieten, gibt es auf http://schattenparker.net/spip.php?article171

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