Erklärung der Wagengruppe Sand im Getriebe zu dem Verbot von linksunten.indymedia.org und den Hausdurchsuchungen in Freiburg

Wir sind Schockiert und Betroffen von dem Verbot des unabhängigen Medienportals linksunten.indymedia.org und den damit einhergegangenen Hausdurchsuchungen in Freiburg.

linksunten.indymedia.org ist eine der wichtigsen Austauschplattformen linker und emanzipatorischer Bewegungen und lässt sich mit Nichten auf Aufrufe zur Gewalt reduzieren.

Es bietet jeder Person die sich in emanzipatorischer, linker Politik befasst die Möglichkeit ihre kleinen und großen Aktionen mit der Welt zu teilen und sich über das Geschehen in der Welt aus der Sicht der Genoss_innen zu informieren.

Allein die Tatsache, dass das Verbot mit der Anleitung zum Bau von Molotovcocktails begründet wird, ist eine Farce. Das Schreckgespenst der 2/3 Heizöl 1/3 Benzin ist verdammt verstaubt und schon xmal als es um die Schließung und das Verbot linker Strukturen ging ausgepackt worden. „denn zehn leere Flaschen Wein können schnell zehn Mollis sein“(Ton Steine Scherben aus den 80ern).

Diese Verbotspolitik des Innenministeriums zeigt zudem ihre Parallelen nur zu deutlich in Zeiten des Ausbaus totalitärer Regime, gegen die zwar verhalten aber dennoch deutlich Kritik geübt wird, deren Methoden sich aber rege bedient wird.

Das Verbot dieses unabhängigen Medienportals ist ein Angriff auf die Pressefreiheit. Es wird aber niemanden davon abhalten weiter Kritik an der Menschenverachtenden Politik der Bundesregierung und ihrer Schergen mit Wort und Tat zu üben.

Wir solidarisieren uns mit den Betroffenen der Hausdurchsuchungen in Freiburg und wünschen ihnen Kraft in dieser schwierigen Situation. Getroffen hat es einige, gemeint sind wir alle.

Bleibt Sand im Getriebe

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