Die Jagdsaison scheint eröffnet!?

bullenomaterror-2-652d7Seit wir den Parkstreifen in der Hartmannstraße verlassen haben, hatten wir keinen ruhigen Abend mehr. Nach einer Woche Dauerobservation in der Hartmannstraße durch die Polizei haben uns die Ordnungsbehörden nun anscheinend für vogelfrei erklärt. Seit dem 8.04., nach der Befahrung des Platzes an der Ensisheimerstraße versucht das Amt für öffentliche Ordnung unsere Zuhause zu beschlagnahmen. Um dies zu ermöglichen, hat Frau Sester (Amt f. O.; Abt. Polizei- und Gewerbebehörde) einen Freibrief für die Polizei verfasst .

Nachdem wir gestern in der Wonnhalde einen regen Austausch mit den Anwohner_Innen und Spaziergänger_Innen hatten, störte diesen erneut die Polizei. Wir hatten uns schon aufs Kaffee trinken heute morgen mit euch gefreut; schade das es nicht klappt. Die Cops teilten uns mit, dass wir an diesen Platz ebenfalls nicht bleiben könnten und konnte eine Beschlagnahme unserer Wägen am nächsten Tag nicht ausschließen. Eine Begründung konnten sie uns nicht liefern.

Ein Besuch beim Leiter des Amt für öffentliche Ordnung, Walter Rubsamen, und Frau Sester zeigte uns den Eifer der „Wagenjäger_Innen“. Auf einmal sind offensichtliche Parkstreifen keine mehr, aber alle repressiven Maßnahmen (Räumung,Beschlagnahme, etc.) am nächsten Tag werden, laut Rubsamen, ausschließlich uns treffen werden.

Neue Straße neues Glück?

Nun stehen wir seit gestern Nacht in der Oberriederstraße. Auch hier stehen wir unter Beobachtung. So fahren regelmäßig Polizei und dann und wann auch mal der Staatsschutz vorbei und fotografieren und filmen alles schön brav.

Wir fordern die Stadtverwaltung dazu auf, endlich mit uns in einen Dialog zu treten! Denn wir sind da! Da mit ca. 20 Menschen, 85 Tonnen Blech und der Vorstellung eines gemeinschaftlichen solidarischen Lebens in Freiburg. Und das alles wird sich nicht in Luft auflösen.

Da braucht es mehr als eure Polizei, ein Amt für öffentliche Ordnung und eure Ignoranz.

 

Kann ein Laster Sünde sein?

Für die freie Wahl der Wohnform!

Wir bleiben!

 

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